Kolumbien und unsere Leidenschaft für Kaffee

Die professionell geführte Kaffee-Tour startet mit dem Auto vor einer Kaffee-Bar. Wir sind eine kleine Gruppe und fahren zwei Stunden von Bogotá ins Kaffee-Dreieck. Tibacuy, eine Kleinstadt und unser erstes Ziel, befindet sich im östlichen Teil der Anden ca. 90 km von der Hauptstadt entfernt.

Anschließend geht es über kaum ausgebaute Nebenstraßen weiter durch eine hügelige, endlos grüne Landschaft. In der Nähe von Los Guayabos werden wir auf einer Kaffee-Finca begrüßt und erhalten einen Einblick in die Ernte, Verarbeitung und Kultur des Kaffee-Anbaus.

Im Schutz von Bananenstauden wachsen die kostbaren Kaffeepflanzen. Der Kaffeezweig trägt gleichzeitig Blüten, unreife und reife Früchte. Die Ernte erfolgt auf dieser Finca von Hand, um ausschließlich die roten, reifen Früchte zu ernten. Diese Ernte-Methode wird Picking genannt und ist sehr arbeitsintensiv und schonend. Wir dürfen die einzelnen Arbeitsschritte kennenlernen und mithelfen.

Noch nie hat uns frisch gebrühter Kaffee so köstlich geschmeckt.

Herzlichen Dank/Muchas Gracias an Andes Eco Tours/Bogotá.                                                        Kolumbien im April 2018

 

 

Bugwelle

Bugwelle – Blende: f/4,5

Vor zwei Tagen haben wir im Hafen Rotterdam abgelegt. Kurz vor London kommt der Lotse an Bord und wieder werden im Hafen unzählige Container gelöscht, d.h. abgeladen.
Wir nehmen Kurs auf Bremerhaven.
Es ist kurz nach 14 Uhr und ich bin allein vorn an Deck. Dieser Ort ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Ich höre ein gleichmäßiges Rauschen und spüre die unglaubliche Energie, mit der sich das Containerschiff ruhig und kraftvoll durch die See schiebt. Salzige Luft weht mir ins Gesicht, Möwen folgen uns. In mir steigt ein Gefühl von Sehnsucht und Freiheit auf. Es riecht nach salziger Nordsee-Luft, nach Algen und Muscheln.
Mit der Kamera fest in der Hand, steige ich über armdickes Tauwerk, taste mich vorsichtig an der Reling entlang und riskiere einen Blick über den Bug des Schiffes. Ich schau gebannt hinunter auf die rostig-rote Schiffsnase, die eine große Bugwelle vor sich her schiebt.
Was für ein erhabener Moment. Erst jetzt blicke ich durch die Kamera und drücke auf den Auslöser, korrigiere Blende und Zeit. Immer wieder.

Seminar BILDRECHTE an der Akademie für Publizistik

Am besten lernen wir über Beispiele und davon gab es zu diesem wichtigen Thema am 28./29. Juni 2019 in Hamburg reichlich.

KUG, DSGVO, Urheberrecht, Lizenzen, Nutzungsbedingungen, Recht am eigenen Bild, Paragraphen usw. Jeder Teilnehmer hatte mindestens eine „Ich-kenn-das-Geschichte“ oder „Darf-ich-das-Frage“. Nach zwei Seminar-Tagen gab es ausreichend Aha-Momente, Lösungen und praktische Tipps und für mich die Erkenntnis, unter Berücksichtigung des Gelernten, weiter zu fotografieren.

Meine Fotoausstellung im Levantehaus, Hamburg

In meiner sehr erfolgreichen Fotoausstellung habe ich Bilder vom Alltag auf einem Containerschiff gezeigt sowie eine Fotoreportage von Santiago de Chile bis in den äußersten Norden des Andenstaates.

Eine Auswahl der präsentierten Fotos

Ein Containerschiff auf der Nordsee: Rotterdam – London – Bremerhaven

Von Santiago de Chile bis in den äußersten Norden des Andenstaates

Fotoausstellung im Levantehaus in Hamburg

Die Ausstellung zeigt zwei Foto-Projekte:  Bilder vom Alltag auf einem Containerschiff.

2.000 km von Santiago de Chile bis in den äußersten Norden des Andenstaates.

 

Chile – Santiago de Chile

Im November 2017 habe ich das Team der Konrad-Adenauer-Stiftung im Auslandsbüro Santiago de Chile besucht und am gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben teilnehmen können. Die Aufgaben der Stiftung habe ich mit der Kamera festgehalten.

Meine ersten Eindrücke von der Hauptstadt mit ca. 6 Millionen Einwohnern.

Chile – Antofagasta

1.400 km nördlich von Santiago de Chile am Pazifik liegt Antofagasta. Die Stadt wurde 1870 als wichtiger Standort für den Salperterabbau gegründet.

Dort lernte ich Menschen kennen, die sich für mehr Nachhaltigkeit und den Erhalt der Umwelt engagieren.

Chile – der Norden

Von Arica an der Grenze zu Peru, fuhren wir mit einem Kleinbus ca. zwei Stunden durch die Hochebene der Anden. Über die Fernverkehrsstraße Ruta 11 erreichten wir die Orte Murmuntani, Pachama und Belén.