Mein Jahr mit Corona – Maske auf und durch

Fast vier Jahre habe ich als Nordlicht im angesagten Glockenbachviertel in München gelebt. Mein Kiez wurde mein Zuhause.

Im März 2020 fiel das Selbstverständliche plötzlich weg und ich musste mich – wie wir alle – an ein neues „Normal“ gewöhnen. Diese ver-rückten und ungekünstelten Augenblicke habe ich mit dem Smartphone festgehalten.

 

Das Traumhaus darf auch kleiner sein.

Tiny House – weniger ist mehr.

Für die Hamburger Architektin Heide Dittmer habe ich diese Mini Häuser im Warnowtal in Mecklenburg-Vorpommern fotografiert. Sie baut Tiny Häuser ökologisch und nachhaltig.

Wohnen ohne Ballast auf kleinem Raum und mit freiem Blick in die Natur. Auszeit, Entschleunigung und Gemüsegarten inbegriffen.

 

Vortrag „Stolperfalle Bildrechte“

Warum ich dieses Foto nicht ohne Weiteres in den sozialen Medien hochladen werde, erkläre ich in meinem Vortrag „Stolperfalle Bildrechte“.  Anhand von Beispielen aus meiner langjährigen Fotografen-Erfahrung möchte ich dazu beitragen, dass wir mit unseren Fotos nicht ins Stolpern kommen.

Ob Schnappschuss, misslungene Aufnahmen oder das perfekte Bild, egal ob mit dem Smartphone oder einer Spiegelreflexkamera fotografiert, es gelten für alle dieselben Regeln und Gesetze.

Veranstaltungsfotografie

Die unterschiedlichen Lesungen, Studienreisen, Vorträge und Anlässe bringen mich an ganz besondere Orte und in Räume, die häufig ausgewählten Gästen vorbehalten sind.

Ich beobachte, dokumentiere und bewahre den Augenblick. Mal ganz nah ‚ran, mal mit Abstand oder aus einer völlig anderen Perspektive. Sehr interessant und hilfreich sind dabei die Gespräche mit den Teilnehmern, Referenten und Auftraggebern.

Im Mai 2019 habe ich die Ausstellungseröffnung „1948 – DIE AUSSTELLUNG“ im historischen Kontorhaus Messberg1 in Hamburg mit der Kamera begleitet. An diesem Abend hatte ich die Gelegenheit, mit Herrn David Murlakow, 95 J., Zeitzeuge und Holocaust-Überlebender, zu sprechen. Ein Gespräch, das mich sehr beeindruckt hat und noch lange nachwirkt.

Kolumbien und unsere Leidenschaft für Kaffee

Die professionell geführte Kaffee-Tour startet mit dem Auto vor einer Kaffee-Bar. Wir sind eine kleine Gruppe und fahren zwei Stunden von Bogotá ins Kaffee-Dreieck. Tibacuy, eine Kleinstadt und unser erstes Ziel, befindet sich im östlichen Teil der Anden ca. 90 km von der Hauptstadt entfernt.

Anschließend geht es über kaum ausgebaute Nebenstraßen weiter durch eine hügelige, endlos grüne Landschaft. In der Nähe von Los Guayabos werden wir auf einer Kaffee-Finca begrüßt und erhalten einen Einblick in die Ernte, Verarbeitung und Kultur des Kaffee-Anbaus.

Im Schutz von Bananenstauden wachsen die kostbaren Kaffeepflanzen. Der Kaffeezweig trägt gleichzeitig Blüten, unreife und reife Früchte. Die Ernte erfolgt auf dieser Finca von Hand, um ausschließlich die roten, reifen Früchte zu ernten. Diese Ernte-Methode wird Picking genannt und ist sehr arbeitsintensiv und schonend. Wir dürfen die einzelnen Arbeitsschritte kennenlernen und mithelfen.

Noch nie hat uns frisch gebrühter Kaffee so köstlich geschmeckt.

Herzlichen Dank/Muchas Gracias an Andes Eco Tours/Bogotá.                                                        Kolumbien im April 2018

 

 

Bugwelle

Bugwelle – Blende: f/4,5

Vor zwei Tagen haben wir im Hafen Rotterdam abgelegt. Kurz vor London kommt der Lotse an Bord und wieder werden im Hafen unzählige Container gelöscht, d.h. abgeladen.
Wir nehmen Kurs auf Bremerhaven.
Es ist kurz nach 14 Uhr und ich bin allein vorn an Deck. Dieser Ort ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Ich höre ein gleichmäßiges Rauschen und spüre die unglaubliche Energie, mit der sich das Containerschiff ruhig und kraftvoll durch die See schiebt. Salzige Luft weht mir ins Gesicht, Möwen folgen uns. In mir steigt ein Gefühl von Sehnsucht und Freiheit auf. Es riecht nach salziger Nordsee-Luft, nach Algen und Muscheln.
Mit der Kamera fest in der Hand, steige ich über armdickes Tauwerk, taste mich vorsichtig an der Reling entlang und riskiere einen Blick über den Bug des Schiffes. Ich schau gebannt hinunter auf die rostig-rote Schiffsnase, die eine große Bugwelle vor sich her schiebt.
Was für ein erhabener Moment. Erst jetzt blicke ich durch die Kamera und drücke auf den Auslöser, korrigiere Blende und Zeit. Immer wieder.

Seminar BILDRECHTE an der Akademie für Publizistik

Am besten lernen wir über Beispiele und davon gab es zu diesem wichtigen Thema am 28./29. Juni 2019 in Hamburg reichlich.

KUG, DSGVO, Urheberrecht, Lizenzen, Nutzungsbedingungen, Recht am eigenen Bild, Paragraphen usw. Jeder Teilnehmer hatte mindestens eine „Ich-kenn-das-Geschichte“ oder „Darf-ich-das-Frage“. Nach zwei Seminar-Tagen gab es ausreichend Aha-Momente, Lösungen und praktische Tipps und für mich die Erkenntnis, unter Berücksichtigung des Gelernten, weiter zu fotografieren.